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Kraft & Kondition

Sommertraining, das wirklich funktioniert – was die Wissenschaft Alpin-skifahrern sagt

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Sommertraining auf Basis wissenschaftlicher Forschung für maximale Leistungssteigerung strukturieren

17. Juni 2025·5 min·Masteryhub Training Lab

Es ist Ende April. Der Schnee ist weg und die Saison ist vorbei. Was soll man eigentlich trainieren? Wie lange? Mit welcher Intensität?

Was der alpine Skisport tatsächlich vom Körper verlangt

Slalom ist die explosivste und neuromuskulär anspruchsvollste Disziplin. Riesenslalom erfordert ein ausgewogeneres Profil. Super-G und Abfahrt erfordern vor allem aerobe Kapazität und Rumpf-Isometrie.

Die Konsequenz ist einfach: Ihr Sommertraining sollte je nach Ihrer Hauptdisziplin völlig anders aussehen.

Das Wichtigste, was Sie im Mai und Juni tun

Die Nebensaison geht darum, die aerobe Basis und die Maximalkraft aufzubauen. Eine Studie von Breil und Kollegen (2010) zeigte, dass ein elf Tage langer Block mit hochintensivem Intervalltraining die Sauerstoffaufnahme um sechs Prozent steigerte.

Die plyometrische Leistung sank jedoch im gleichen Zeitraum um fast fünf Prozent. Machen Sie keine schweren Drop-Jumps direkt nach einem HIIT-Block.

Vor der Saison: Kraft und Reaktivität aufbauen

Supramaximale exzentrische Bewegungen (SME) bei Kniebeugewinkeln zwischen 20 und 60 Grad simulieren die quasi-isometrische Belastung, die die Belastungsphase der Riesenslalom-Kurve kennzeichnet.

Für Slalom-Spezialisten: Plyometrie und Drop-Jumps jetzt. Der Reactive Strength Index – RSI – ist die Kennzahl, die Sie verbessern möchten.

Trainieren Sie die Bewegungen, die sich übertragen

Seitliche Sprünge mit kurzer Bodenkontaktzeit, Drehsprünge, einbeinige Übungen, Plank mit Rotation, einbeinige Kniebeugen mit exzentrischer Kontrolle.

In der Saison: Bewahren Sie, was Sie aufgebaut haben

Ein bis zwei Krafttrainingseinheiten pro Woche, mit dem Fokus darauf, die neuromuskuläre Bereitschaft aufrechtzuerhalten.

Eine Sache, die alles andere überlagert

Keine einzelne körperliche Eigenschaft sagt die Wettkampfleistung allein vorher. Es ist die Kombination, die den Unterschied macht.


Quellen: Breil, F.A. et al. (2010). Frontiers in Sports and Active Living (2024).


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